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 Die Aufnahme-Technik

Für die Arbeit beim Hörfunk sind das Verständnis und der richtige Umgang mit der Technik  unerlässlich. Grundausrüstung für jeden Redakteur oder Reporter sind ein Aufnahmegerät  und ein Mikrofon. Bis vor wenigen Jahren gehörten sperrige Kassettenrekorder zum  Alltagsbild, mittlerweile sind sie von den kleinen und handlichen Minidisc-Rekordern  verdrängt worden. Diese erhöhen die Aufnahmequalität und machen beim Produzieren ein  schnelleres Arbeiten möglich. Gute Minidisc-Rekorder gibt es ab circa 150 Euro.  Brauchbare Mikrofone sind ab circa 100 Euro zu haben. Für Reportagen werden in erster  Linie Mikros mit Nierencharakteristik verwendet. Diese nehmen nur das gesprochenen  Wort  auf und blenden Nebengeräusche aus. Soll die Atmosphäre mitaufgezeichnet  werden,  arbeitet der Radioreporter mit einem Mikrofon mit Kugelcharakteristik. Für  Aufnahmen aus  weiterer Entfernung werden Richtmikrofone benutzt.

 

 

 

Der Schnitt

Hat ein Radioredakteur ein Interview aufgezeichnet, muss es anschliessend geschnitten werden, da nicht die gesamte Aufnahme verwendet wird. Einzelne O-Töne werden herausgearbeitet und Versprecher herausgeschnitten. Heute geschieht dies alles am Computer, mit Hilfe von Schneideprogrammen. Am Bildschirm wird die Aufnahme (Audiofile) graphisch dargestellt (anhand der sogenannten Hüllkurve). Derzeit konkurrieren verschiedene Schneideprogramme wie zum Beispiel Samplitude, Cutmaster und das professionelle Digas-System, das von den großen Stationen in Deutschland benutzt wird. Die Programme kosten ab 300 Euro, nach oben hin ist die Grenze offen. Im Internet stehen auch kostenlose semiprofessionelle Schneideprogramme zur Verfügung, mit denen man ebenfalls gut arbeiten kann.