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Die Themen für das Radioprogramm werden in der täglichen Redaktionssitzung festgelegt. Geleitet wird sie vom Redaktionsleiter, alle Redaktionsmitglieder nehmen an ihr teil. Es wird entschieden, welche Themen tagesrelevant sind und wie sie für das eigene Programm umgesetzt werden. Außerdem wird festgelegt, welcher Redakteur auf welchen Pressetermin geschickt wird. Nur während der Redaktionssitzung kommen in der Regel alle Mitarbeiter zusammen. Sie bietet daher die Möglichkeit sich auszutauschen, gegebenenfalls auch Kritik zu üben. Nicht selten werden in der Redaktionssitzung ganz einfach auch hausinterne und organisatorische Angelegenheiten geklärt (zum Beispiel : wer hat Küchendienst oder ähnliche Fragen, die das Zusammenleben im Sender gehörig erleichtern :-)
Wichtige journalistische Darstellungsformen Die wichtigste
Frage, die sich ein Radio-Journalist stellt, ist wohl: wie sag ich es
meinem Hörer ? Gemeint ist damit die Form, mit der ich als Reporter
bzw. Moderator meine Information dem Inhalt entsprechend aufbereite und
anschließend sende. Klassische Formen der Berichterstattung im Radio
sind unverändert die Nachricht, der Korrespondentenbericht mit O-Tönen
oder ohne als Aufsager. Die Grundregeln des Aufbaus und der Sprache haben
sich dabei eigentlich kaum verändert. Im Magazin nutzt der Radioreporter
meist die Form des gebauten Beitrags mit O-Tönen, dabei spricht er
den Zwischentext live (Kollegengespräch) oder er zeichnet auf. Auch
die Form der Moderation mit O-Ton, mit Zwischentext vom Moderator selbst,
und die Form des produzierten Info-Telegramms (Schlagwort und Erklärung,
produziert mit Sounder) werden immer häufiger angewandt. Die Live-Reportage
gibt es eigentlich nur noch im Sport, aus Gründen der Kürze
und der Präzision wird aber auch dabei immer öfter vorproduziert.
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